Am Vorabend des 1. Mai wollen wir eine kraftvolle, kämpferische Demonstration gegen die Nazikneipe „Zum Henker“ in Schöneweide durchführen. Mit der Kneipe in der Brückenstr. 14 haben Berliner Neonazis seit über einem Jahr einen Anlaufpunkt im Bezirk, den sie für Kameradschaftstreffen, Musikveranstaltungen und Propagandaabende, aber auch gewalttätige Angriffe nutzen.
Zudem soll die Demo ein Warm-Up zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin darstellen. Lokale Neonazis mobilisieren seit geraumer Zeit überregional für diesen Aufmarsch und raten Anreisenden schon am Vortag zu kommen, um Schwierigkeiten mit Antifaschisten aus dem Weg zu gehen und kündigen an: „Für ein ausfüllendes Abendprogramm ist gesorgt.“ Für das Abendprogramm der Nazis sorgen wir, indem wir ihnen in „ihren“ Kiezen auf die Pelle rücken!
30.April 2010 | 17 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Schöneweide
Im März ’10 gibt es 2 Gründe Berlin Richtung Norden zu verlassen.
Am 20.März findet in Oranienburg eine Antira-Demonstration statt.
Zugtreffpunkt:
20.3.2010 | 13:45 | S+U-Bhf. Gesundbrunnen / Gleis 4

Am 27.März findet der jährliche Wanderzirkus in Lübeck statt.
Zugtreffpunkt nach Lübeck:
27.3.2010 | 7:20 | Berlin Hauptbahnhof
Abfahrt um 7:30 von Gleis 8, Umstieg in Bad Kleinen

Trotz Angabe stammt es nicht von uns, aber wir weisen so dann auch nochmal bildlich auf die Mobilisierung hin:
Wie in jedem Jahr rufen Neonazis in geschichtsrevisionistischer Weise dazu auf am 16.Januar 2010 durch Magdeburg zu maschieren und den Opfern des vermeintlichen Bombenholocaust zu gedenken.
Wir wollen auch in diesem Jahr versuchen das Spektakel zu stören, zu sabotieren und zu verhindern!
Kommt darum am 16.Januar 2010 nach Magdeburg!
Die Antifaschistische Linke Magdeburg mobilisiert bereits seit einigen Wochen zu einer antifaschistischen Gegendemonstration. Diese soll sich gegen den rechten Aufmarsch, Geschichtsrevisionismus und die aktuellen Naziaktivitäten in und um Magdeburg richten und eine linke Gegenöffentlichkeit herstellen.
16. Januar 2010 | 10 Uhr | Olvenstedter Platz | Magdeburg
Antifaschistische Demonstration und im Anschluss dezentrale Aktionen
Berliner Zugtreffpunkt
16.Januar 2010 | 7.45 Uhr | Berlin-Alexanderplatz/Gleis 2
Abfahrt: 8.03 Uhr
Weitere Infos findet ihr auf der Mobilisierungsseite.

Mobilisierungsseite
Zugtreffpunkt:
7.11. | 7 Uhr | Berlin Hbf / Gleis 4
Abfahrt 7.17 Uhr
Umsteigen in Lutherstadt Wittenberg
Weiterfahrt um 9.45 Uhr / Gleis 4
Für den Naziaufmarsch am kommenden Samstag gibt es inzwischen einige Zugtreffpunkte.
Göttingen:
9.10. | 14.18 Uhr | Hauptbahnhof (Gleis 5)
Richtung Sangerhausen
Kassel:
9.10. | 16.19 Uhr | Kassel-Wilhelmshöhe (Gleis 3)
Richtung Sangerhausen
Die Reisegruppen aus Göttingen und Kassel treffen in Sangerhausen aufeinander und reisen gemeinsam nach Berlin weiter. Ankunft ist um 19.48 Uhr in Berlin Hauptbahnhof.
Hamburg:
10.10. | 8.15 Uhr | Hauptbahnhof
Richtung Schwerin / Abfahrt 8.37 Uhr
Rostock:
10.10. | 8.45 Uhr | Hauptbahnhof
Richtung Schwerin / Abfahrt ca. 9 Uhr
Wismar:
10.10. | 9 Uhr | Hauptbahnhof
Richtung Schwerin / Abfahrt ca. 9.15 Uhr
Die Reisegruppen aus Hamburg, Rostock und Wismar treffen in Schwerin aufeinander und reisen von dort gemeinsam nach Berlin weiter.
Schwerin:
10.10. | 10 Uhr | Hauptbahnhof
Richtung Berlin / Abfahrt 10.17 Uhr
Ankunft: 12.29 Uhr in Berlin-Hauptbahnhof
Achtung!
Die Nazis haben ihre Demonstration in Königs Wusterhausen abgesagt. Grund dafür ist, dass es in einem Nazi-Treff in der Nacht zum 4.Oktober offenbar eine Erschütterung gab und ein Nationalist umfiel und seit dem nicht mehr aufsteht. Die Faschos machen nun Linke dafür verantwortlich und wollen durch Berlin laufen.
Ihr Aufmarsch soll am Samstag um 12 Uhr am S+U-Bhf. Alexanderplatz starten und unterschiedlichen Angaben zu Folge quer durch Friedrichshain zum S+U-Bhf. Frankfurter Allee oder nördlicher zum S-Bhf. Landsberger Allee führen. Auch andere Routen sind nicht ausgeschlossen!
Offenbar allerdings wollen sie durch als links geltende Bezirke laufen.
Man sollte also davon ausgehen, dass es während oder nach dem Aufmarsch zu Angriffen auf Linke und linke Projekte kommt.
Es wird auch offen dazu aufgerufen, dass linke Projekte, wie die Köpi, angegriffen werden sollen. Seid deshalb am Samstag und der Nacht zum Sonntag vorsichtig. Wer feiern möchte, dem seien zum Beispiel die Parties in der Köpi oder der K9 empfohlen. Je mehr Leute dort sind, umso effektiver können Angriffe abgewehrt werden.
Seid wachsam und achtet auf einander!
Verhindert den Naziaufmarsch mit ALLEN Mitteln!
Still fightin‘!
Ticker zu weiteren Infos unter anderem bei der ASV.
Welcome to Königs Wusterhausen and good by!
10.10.2009 Naziaufmarsch vehindern!
Zum vierten mal Infolge wollen Alt-und Neonazis durch die Strassen von Königs Wusterhausen marschieren. Am 10.10.2009 laden die Freien Kräfte Königs Wusterhausen (FK-KWH) zu einer Demonstration „Jugend braucht Perspektive“ein. Die FK-KWH ist bereits letztes Jahr als mit Aufrufende Gruppe zur „Jugend braucht Perspektive“ Demo ,damals noch unter NPD Anmeldung, in KW aufgetreten. Auch so waren ihre Mitglieder immer wieder an rassistischen und faschistischen Übergriffen beteiligt. Sei es durch Hausbesuche bei vermeintlichen Antifaschist_innen, gesprengte Briefkästen oder einfach „nur“ pöbelnd auf der Straße. Neonazis versuchen schon seit längerem in Königs Wusterhausen wieder einen Angstraum für alle zu erschaffen, die nicht in ihr gestörtes Weltbild passen. Trotz der wieder steigenden Aktivitäten von Nazis in und um KW versuchen die etablierten Parteien jedoch weiterhin das Problem zu negieren und verleugnen sogar die Existenz von Neonazis in Königs Wusterhausen. „In Königs Wusterhausen gibt es gar keine Nazis und sollten hier rechte schmierereien und andere Straftaten begangen werden, so sind das Täter die von außerhalb kommen!“ leugnete der Bürgermeister von KW (Steffan Ludwig, Die Linke) das Problem rechten Aktivismus. Der Ausbau der Polizeistation zu einer riesigen Kasernen anlage mit eigenem kreminaltechnischem Labor und eigenen Hundertschaften in Königs Wusterhausen zeigt jedoch, dass die Politik vor irgend etwas Angst zu haben scheint. Wenn der Ausbau des Polizeistaates wohl eher der Aufstandsbekämpfung von Kriesen bedingten Hungersnöten der Bevölkerung und den daraus entstehenden Revolten diehnt, als dem Kampf, gegen rassistische, sexistische Terrorregime, wie sie die Nazis wollen und die BRD selber eines Darstellt, ist die Angst nicht unbegründet. Denn wo eine Stadt sich so sehr bemüht, die Nazis nicht in ihren Aktivitäten zu stören und wo sich alle „großen Parteien“ zusammen geschlossen haben um gegen linke Gewalttäter vorzugehen (Bündnis gegen Extremismus unter führung von Dr. Frank Rauhut), da gibt es kein Pardon mehr!
Wenn ihr die Nazis laufen lasst, nehmen wir das in die Hand!
Bildet Bezugsgruppen und kommt alle am 10.10.2009 nach Königs Wusterhausen um den Nazis und der Stadt, die ihre Nazis so unterstützt, einzuheizen und den Aufmarsch zum Desaster zu machen.