
Aufruf lesen.
Die Demo soll um 11 Uhr an der Südseite des Rostocker Hauptbahnhofs startet. Als Leute, macht euch bereit für ein heißes Wochenende an der Küste mit Antifa-Action und für die Reisefreudigen empfiehlt es sich noch länger dazubleiben, in Warnemünde anzubaden und/oder das Kulturprogramm der Hansestadt kennenzulernen! Schlafplätze finden sich sicher.
Zugtreffpunkt:
30.Mai | 8.30 Uhr | Berlin Hbf. | Gleis 6
Der Zug fährt um 8.43 Uhr!
Am 1.Mai hats gekracht – und wie! Nun heißt es die soziale Unruhe aufrecht zu erhalten und mit den Protesten immer so weiter zu machen und es stehen auch schon einige großartige Großevents für mehr soziale Unruhe an. Los geht es an diesem Wochenende mit dem europäischen Gewerkschaftsaktionstag und einer bundesweiten Demonstration in Berlin, zu der Massen an Bussen und Sonderzügen aus dem gesamten Land in die Hauptstadt rollen. Es wird auch einen linken Block geben. Dieser trifft sich am Breitscheidplatz vor dem Kino Zoo Palast. Kommt zahlreich!
Die nächste Station ist dann am 23.Mai eine antinationale Parade der Gruppe TOP B3rlich und anderer gegen den 60.Jahrestag des In-Kraft-Tretens des Grundgesetzes und der damit verbundenen Gründung der BRD. Die Demo wird durch Berlin-Mitte und den Prenzlauer Berg führen.
Am 30.Mai verschlägt es die Mutigen und Tapferen in die Hansestadt Rostock, wo es eine Demonstration gegen ein Konzert der Nazi-Hool-Band Kategorie C geben wird.
Im Juni liegen dann mit der bundesweiten Bildungsstreik-Aktionswoche und den Action-Weeks der „Wir bleiben Alle!“-Kampagne gleich zwei Protest-Dauerbrenner gegen Gentrification und für bessere Bildung im Terminplan. Zum Abschluss gibt es noch die öffentliche Massenbesetzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin!
Bundesweite Gewerkschaftsdemonstration mit linkem Block
16.Mai 2009 | 10.45 Uhr | Berlin | Breidscheidplatz vorm Kino Zoo Palast (nähe S+U-Zoologischer Garten)
Antinationale Parade in Berlin
23.Mai 2009 | 18 Uhr | Berlin | Rosa-Luxemburg-Platz
Antifa-Demo gegen KC-Konzert in Rostock
30.Mai 2009 | Rostock Infos folgen
wba-ActionWeeks in Berlin
6.Juni bis 21.Juni 2009 | Berlin
Bundesweiter Bildungsstreik
15.Juni bis 19.Juni 2009 | Deutschland-weit
Massenbesetzung des Ex-Flughafen Tempelhof in Berlin
20.Juni 2009 | Berlin | Ex-Flughafen Tempelhof (U Platz der Luftbrücke)
Naziaufmarsch
Treffpunkt für alle Antifaschisten ist um 9.45 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz auf dem Bahnsteig der S3.
Linke 1.Mai-Demo
Die linke 1.Mai-Demonstration startet wie im vergangenen Jahr um 18 Uhr am U-Bahnhof Kottbusser Tor, läuft dann durch Kreuzberg, Nordneukölln und wieder zurück zum Kottbusser Tor. Einen Routenplan gibt es hier. Bringt Transparente und Fahnen mit!
Presseerklärung einer deutschen Wahlbeobachterdelegation aus der Provinz Agri / Türkei
Agri unter Ausnahmezustand
Massive Proteste gegen staatliche Wahlfälschung
In der kurdischen Stadt Agri in der Osttürkei wurde die Kommunalwahl am Sonntag von staatlichen Kräften zu Gunsten der regierenden islamisch-konservativen AK-Partei beeinflusst. Wie die Wahlbeobachter der Partei für eine Demokratische Gesellschaft DTP beim Abgleich der Auszählungsergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen mit dem Endergebnis der zentralen Wahlbehörde von Agri feststellen, wurden 3000 bis 4000 Wählerstimmen geklaut. Mehrere Wahlurnen sind verschollen.
Als die Wahlfälschung offenkundig wurde, protestierte zuerst der Kandidat der DTP bei dem für die Wahlaufsicht zuständigen Richter. Als dies erfolglos blieb, gingen am Montag Nachmittag 20.000 Bürgerinnen und Bürger auf die Straße und forderten Neuwahlen. Die Polizei griff die Demonstranten mit Tränengas und Wasserwerfern an. Dann wurde scharf geschossen. Dabei wurden zahlreiche Menschen zum Teil schwer verletzt. Über Agri wurde inzwischen der Ausnahezustand verhängt. Panzer sind in der Stadt aufgefahren und haben die Straßen gesperrt. Eine dreiköpfige französische Wahlbeobachterdelegation sitzt in Agri fest. Auch in ihrer Umgebung wurde geschossen.
Die DTP hat die Proteste nach den Polizeiangriffen deeskaliert und der Wahlbehörde bis Dienstag 9 Uhr Zeit gegeben, Neuwahlen anzusetzen. Als deutsche Wahlbeobachterdelegation haben wir in der Provinz Agri die Kommunalwahlen in der Stadt Patnos beobachtet. Dort konnten wir ebenfalls zahlreiche Manipulationsversuche feststellen. Säcke mit Stimmzetteln waren nicht versiegelt und wurden vor den Augen der Polizei vor der endgültigen Stimmauszählung von Mitgliedern der Wahlkommissionen durchsucht. DTP-Wahlbeobachter konnten den Raub einer Wahlurne gerade noch verhindern.
Als Beobachterdelegation schließen wir uns der Forderung der Einwohner von Agri nach Neuwahlen an. Wir fordern die internationale Presse, die Ereignisse in Agri nach zu verfolgen und bekannt zu machen. Internationale Öffentlichkeit ist der beste Schutz für die um ihre demokratischen Rechte kämpfenden Bürgerinnen und Bürger von Agri. Unsere Delegation hält sich weiterhin in der Provinz Agri auf. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Dr. Nikolaus Brauns
Kontakt zur Delegation: 0090- 534 295 37 51
kurdistan.blogsport.de
Der 1.Mai ist seit der sogenannten Haymarket Affair in Chicago von 1886 Kampf- und Aktionstag für eine klassenlose Gesellschaft. Er ist ein Symbol für eine weltweit kämpfende Linke. So finden an diesem Tag seither große linke und revolutionäre Demonstrationen statt, die nicht selten auch härtester Repression ausgesetzt sind bei der es mit unter auch zu mehreren Toten kam. So zum Beispiel beim Berliner Blutmai im Jahr 1929 als die KPD trotz Verbot Demonstrationen durchführte, die von der Polizei zusammengeschossen wurde. In den Folgetagen kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, sodass insgesamt fast 40 Menschen getötet und 200 verletzt wurden. International erregte unter anderem der 1.Mai 1977 in Istanbul eine große Öffentlichkeit, wo am Taksim-Platz 34 Menschen von Heckenschützen ermordet wurden.
In Berlin eskalierte die Situation 1987 als Polizisten ein Fest auf dem Lausitzer Platz in Kreuzberg 36 angriffen. Es folgte eine wüste Straßenschlacht zwischen Autonomen, Migranten und Punks gegen die Polizei, weshalb diese das Viertel für mehrere Stunden aufgeben musste. Seit mehreren Jahren nun versuchen auch faschistische Gruppierungen den Tag für ihre Inhalte zu vereinnahmen. Allen voran die faschistische NPD, die den 1.Mai jährlich als Auftakt für Wahlkampagnen nutzt. In diesem Jahr plant die NPD aktuell Demonstrationen unter anderem in Berlin, Hannover, Ulm und Neubrandenburg. Diesem Vorhaben gilt es nicht nur entschieden entgegen zu treten, sondern genauso die eigenen Inhalte zu betonen und kämpferisch für die klassenlose Gesellschaft einzustehen.
Darum: Hinaus zur revolutionären 1.Mai-Demonstration!
1.Mai 2009 | 18 Uhr | U-Bhf. Kottbusser Tor
Gegen den Staat und seine Gewalt
Rund um den 18.März 2009, dem Tag der politischen Gefangenen, wird es in Berlin wieder ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen, darunter eine Demonstration und eine Konferenz mit Vertreter_innen verschiedener Solidaritätsorganisationen und anderen linken Gruppierungen, geben.
Auch wir als Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin rufen dazu auf, zwischen dem 20. und 22.März nach Berlin zu kommen und sich an den Aktionen zu beteiligen. Doch voher möchten wir gerne noch ein paar Worte darüber verlieren, warum der Staat repressiv gegen die radikale Linke vorgeht und warum es vernünftig ist, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren, auch wenn deren Vorstellungen vom Kommunismus unter Umständen anders aussehen mögen als die eigenen.
Die (radikale) Linke proklamiert für sich den Anspruch, die herrschenden Verhältnisse zu hinterfragen, anzugreifen und zu Gunsten einer Gesellschaft jenseits kapitalistischer Profitlogik zu negieren. Wie auch andere gesellschaftliche Gruppen, befindet sie sich dadurch im Zwist mit jenen, denen an der Einrichtungd dieser Gesellschaft etwas liegt: Staat & Kapital. Während die Klasse der Kapitalist_innen danach trachtet, möglichst viel Profit erwirtschaften zu können und zu expandieren, ist es der Staat, der es sich zur Aufgabe macht dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft blüht und gedeiht und dass da niemand dazwischen funkt.
Genau hier kommt dann die (radikale) Linke ins Spiel, die durch diverse Aktionsformen den Zweck dieser Gesellschaft angreift und dem Gefüge von Staat und Kapital ins Handwerk pfuscht. Ob sie dies nun mit dem Primat der Kritik oder auf ganz praktische Weise tut, der Staat kommt in aller Regel seiner Aufgabe nach und setzt alles daran, die Störenfriede im Zaum zu halten und sich dafür entsprechende Gesetzgebungen und Institutionen zu schaffen.
Uns Menschen, die sich als radikale Gegner_innen dieses Systems verstehen, bleibt im Umgang mit staatlicher Repression, bei der immer wieder versucht wird uns individualisiert zu sanktionieren, nur die Solidarität, das Einstehen für einander und für die klassenlose Gesellschaft. Auch wir als Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin verstehen uns als Teil dieser weltweit kämpfenden Linken und rufen euch deshalb zur Solidarität mit den politischen Gefangenen auf.
Für das Ende der gewalttätigen Verhältnisse!
Für die klassenlose Gesellschaft!
21.März | 13 Uhr | S+U-Bhf. Schönhauser Allee
Antira-Demo am 22.März in Oranienburg.

Antira-Demo am 18.April in Burg bei Magdeburg.
Ende Januar geht es wieder los. Das alljährliche Heldengedenken der Nazis. Zunächst in Magdeburg und dann wenig später in Dresden. Mittenmang gilt es nach Greifswald zu fahren und dort gegen den örtlichen Thor Steinar-Laden zu demonstrieren. Alles wird natürlich mit dem Zug vollbracht, um den Nazis kostengünstige Anfahrtsmöglichkeiten so weit es geht zu erschweren und den öffentlichen Raum des Nah- und Regionalverkehrs antifaschistisch zu besetzen.
Magdeburg
17.Januar 2009 | 10 Uhr | Magdeburg Hbf.
Zugtreffpunkt: 8 Uhr | Berlin Hbf. | Gleis 14
Greifswald
7.Februar 2009 | 14 Uhr | Bhf. Greifswald Süd
Zugtreffpunkt: 10 Uhr | Berlin Hbf. | Gleis 6
Zu den Nazi- & Antifa-Aktivitäten in Dresden findet ihr auf antifa.de Informationen.
Die nächsten Wochen stehen für Ostberlin ganz im Zeichen der Antifaschistischen Aktion, stehen doch mit der alljährlichen Silvio-Meier-Demonstration und einem vermutlich recht großen Naziaufmarsch 2 dicke Events an.
22.November | 15 Uhr | Samariterstraße
Die Silvio-Meier-Demo errinnert nun im 16 Jahr an die Ermordung des linken Hausbesetzers Silvio Meier durch Faschisten. Nach einem Streit, kam es im November ’92 zu Handgreiflichkeiten zwischen den Kontrahenten, ein Nazi zog dabei ein Messer und stach Silvio Meier nieder. Er erlag seinen Verletzungen. Die Silvio Meier-Demo ist allerdings viel mehr als ein Antifa-Ritual. Sie schafft es jährlich mehrere tausend Menschen auf die Straße zu bringen und nicht nur antifaschistische, sondern auch linke Themen, wie der Kampf um Freiräume und alternative Kultur, in die Öffentlichkeit zu tragen.
6.Dezember | ganztags
In der Adventszeit nun nerven die Autonomen Nationalisten mit ihrer jährlichen Demonstration für ein nationales Jugendzentrum. Nachdem sie in den Vorjahren je mit maximal 300 Leuten durch die Pampa von Köpenick, Treptow und Neukölln gezogen sind, schafften sie es im letzten Jahr um die 600 Deppen zu mobilisieren. Und auch diesmal gilt es, sich entschlossen dem rechten Treiben in den Weg zu stellen. Allen Anschein nach, wird der Aufmarsch in diesem Jahr nun aber in Lichtenberg oder Marzahn stattfinden. Genaueres ist aktuell noch nicht bekannt.
Halten Augen und Ohren offen.
Antifa-Event statt Nazi-Advent!
Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern!